Den Arbeitsweg mitplanen
Ein Sicherungskonzept beginnt nicht erst an der Arbeitsstelle. Auch der Zugang dorthin, Übergänge und die Bewegung während der Tätigkeit müssen betrachtet werden. Nutzung, Wartungsbedarf und vorhandene Einrichtungen bilden den Ausgangspunkt.
Wir besprechen mit Ihnen, ob es um eine bestehende Anlage, einen neuen Zugang oder die Überprüfung vorhandener Einrichtungen geht. Persönliche Schutzausrüstung und die Unterweisung ihrer Anwender sind davon getrennte, ergänzende Themen der Arbeitssicherheit.
Sechs Bereiche der Objektsicherheit
- Kollektiver Seitenschutz: temporäre und permanente Geländer
- Anschlagpunkte sowie Seil- und Schienensysteme: objektbezogene Sicherungseinrichtungen
- Steigschutz und Verkehrswege: Leitern, Laufstege und Dachüberstiege
- Auffangschutz: temporäre Personenauffangnetze
- Durchsturzsicherungen: beispielsweise für Lichtkuppeln und Lichtbänder
- Sonderlösungen: individuell abgestimmte Schutzkonstruktionen
Die Auswahl eines Systems hängt von den Bedingungen am Objekt ab. Planung, Montage, Wartung und Prüfung sind im jeweiligen Auftrag ausdrücklich abzugrenzen.
Bestandsunterlagen erleichtern die Prüfung
Für vorhandene Einrichtungen helfen Herstellerangaben, Montageunterlagen, bisherige Prüfberichte und eine Übersicht der Einbauorte. Fotos können die erste Einordnung unterstützen, ersetzen aber keine vereinbarte Prüfung am Objekt.
Nennen Sie die geplanten Tätigkeiten und wie häufig der Bereich genutzt wird. So lassen sich Anforderungen an Zugang und Sicherung gezielter besprechen. Der erforderliche Leistungsumfang wird anhand des Bestands festgelegt.




